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Hände hoch - Haus her: Linke Kriminelle wieder auf Häuserjagd in Erfurt | Geschrieben am 01.03.2010 unter "Aktuelles" | 
Wer vermutet, daß sich hinter der Parole "Hände hoch - Haus her" potentielle Gewalttäter verbergen, liegt durchaus richtig. Es ist eine Initiative, die unbedingt wieder ein Haus von der Stadt Erfurt haben will, als "selbstverwaltetes sozial-politisch-kulturelles Zentrum", wie es in der Sprache linker Hausbesetzer so schön heißt. Kostenlos, versteht sich. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde am Nordpark Anfang des Jahres schon mal ein Haus besetzt.
Was es heißt, in der Nähe eines besetzten Hauses zu leben und zu arbeiten, wissen die Erfurter in der Umgebung der Rudolstädter Straße noch zu genau. Es ist kein Jahr her, da wurde endlich das besetzte Haus der ehemaligen Firma "Topf und Söhne" geräumt. Das Gelände soll gewerblich genutzt werden. Vor, während und nach der Räumung kam es in der Erfurter Innenstadt zu höchst gewalttätigen Ausschreitungen. Krawallbrüder aus ganz Europa reisten an, um Solidarität mit den Genossen aus der Thüringer Landeshauptstadt zu zeigen.
Aber schon in den langen Jahren der Besetzung der Industrieruine hatten die Nachbarn nichts zu lachen. Belästigungen durch alkoholisierte Insassen des Hauses, Diebstähle und Überfälle auf benachbarte Geschäfte standen auf der Tagesordnung. In dem Haus selbst dürfte so manche linke Gewaltaktion geplant worden sein.
"Hände hoch – Haus her": das ist linksextremes Klientel vom Feinsten, und zwar linksextremes Klientel, das durchaus bereit zur Gewaltanwendung ist. Hat sich die Stadtspitze von Erfurt bisher Gesprächen mit den Rechtsbrechern verweigert, so scheint die Ablehnungsfront jetzt aufzubrechen. Es dürfte auch kaum überraschen, daß gerade die Linkspartei dem Anliegen der Besetzer wohlwollend gegenübersteht. So ist es auch gar nicht erstaunlich, daß die Bürgermeisterin Tamara Thierbach (Die Linke) zu Gesprächen mit den Hausbesetzern reist. Über das bereits am 18. Februar stattgefundene Gespräch wurde vereinbart, "bis zu einem Ergebnis keine Öffentlichkeitsarbeit zu deren Inhalt zu betreiben." Das ist schon merkwürdig. Hier kungeln sich offensichtlich Linke in aller Heimlichkeit etwas aus, was nachher zu Lasten der Bürger geht. "Sobald es Ergebnisse gibt, werdet Ihr es erfahren", lassen die Besetzer ihren Anhang wissen. Dann werden allerdings schon vollendete Tatsachen geschaffen worden sein und die Bürger im Erfurter Norden werden sehen, wie sie mit den Rechtsbrechern zurande kommen.
Es dürfen nicht nur in Erfurt keine rechtsfreien Räume zugelassen werden. Rechtsfreie Räume, die sich ausschließlich Linksextreme schaffen wollen. Straftaten, von der Besetzung fremden Eigentums bis zu Diebstahl, Nötigung oder Sachbeschädigung, müssen geahndet werden – konsequent und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln. Recht gilt in diesem schließlich Staat für alle Bürger. Linksextremisten dürfen dabei keinesfalls bevorzugt behandelt werden, auch wenn ihre Drohgebärden nicht zu übersehen sind.
Frank Schwerdt | |
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